Linking Alps

Das Projekt “Linking Alps” ist Teil der “Low Carbon” Initiative des Alpenraumprogramms. Unter Beteiligung von Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Slowenien soll das Projekt die grenzüberschreitende Routenplanung für Transitnutzer im Alpenraum erleichtern. Eine Reihe von Reiseplanern im Alpenraum werden in einem dezentralen Ansatz miteinander verbunden, so dass sie gegenseitig auf die Informationen zugreifen können. Auf diese Weise werden die Benutzer in der Lage sein, grenzüberschreitende Fahrten mit mehreren Transitagenturen von nur einer teilnehmenden Fahrplanauskunftsapplikation aus zu planen. Die Erleichterung nahtloser grenzüberschreitender Fahrten wird dazu beitragen, die Zahl der Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhöhen und die Zahl der Autos auf der Straße zu verringern und damit die Emissionen zu reduzieren.

Linking Alps zielt nicht nur darauf ab, einige wenige öffentliche Verkehrssysteme besser miteinander zu verbinden, sondern auch die Aufnahme zukünftiger Regionen zu erleichtern. Durch die Erfahrungen, die aus diesem Projekt und dem ähnlichen EU-Spirit in Nordeuropa gewonnen wurden, wird es für andere öffentliche Verkehrsbetriebe einfacher werden, Informationen mit Open Journey Planners (OJPs) auszutauschen. Durch die bessere Zugänglichkeit der OJPs ist es wahrscheinlicher, dass sich andere nahe gelegene öffentliche Verkehrsbetriebe anschließen, wodurch die Effektivität des Projekts erhöht wird. Linking Alps zielt auch darauf ab, eine Grundlage für die Qualität der Daten zu schaffen, die die öffentlichen Verkehrsbetriebe ihren Kunden zur Verfügung stellen. Auf diese Weise wird das Projekt sicherstellen, dass die Nutzer aller beteiligten Regionen auf konsistente und zuverlässige Daten zugreifen können.

Innerhalb eines breit gefächerten Projektkonsortiums – ist BLIC aufgrund seiner technischen Expertise und des Know-hows der Standardisierung im ÖPNV (mit-)verantwortlich für die folgenden Aufgaben:

  • Entwurf der Systemarchitektur.
  • Ausarbeitung von Anwendungsfällen im Projektgebiet.
  • Definition der technischen Spezifikation der OJP-Schnittstelle.
  • Technischer und organisatorischer Informationsaustausch sowie Know-how-Transfer zu anderen Gruppen mit einem OJP-Ansatz, wie z.B. EU SPIRIT
  • Technische Bewertung der Projektergebnisse.

Zurück